Expose To The Right (ETTR) - Sinnvoll oder Unsinn?

Nach meinem Artikel über das Histogramm und wie dir das Histogramm bei der Beurteilung deiner Belichtung helfen kann, habe ich mehrere Anfragen bezüglich ETTR bekommen und warum ich nicht auch darauf noch eingegangen bin. Die Antwort darauf ist einfach: ETTR ist als Thema ebenso komplex wie das Histogramm selbst und verdient daher einen eigenen Artikel. Diesen liest du jetzt gerade!

Ich muss allerdings vorweg sagen, dass ich ETTR selber nahezu nie einsetze. Ich hatte in meiner Fotografie bisher schlicht noch nicht den Einsatzzwecke, bei dem ich gesagt hätte, dass ETTR die Bildqualität meiner Aufnahme jetzt entscheidend verbessern könnte. Ich wisst das auch schon aus anderen Artikeln: Ich fotografiere extrem pragmatisch und bin nicht zu sehr auf die bösen Worte wie "Rauschen", "Beugungsunschärfe" oder "Dynamikumfang" fixiert. Alle diese Faktoren können sicherlich dazu führen, dass die Bildqualität abnimmt. Die Frage, die du dir aber stellen solltest, ist: Sieht das denn überhaupt irgendjemand?! Kann man einen Qualitätsunterschied feststellen, wenn das Bild in den gängigen Größen betrachtet wird? Oder sieht man den Unterschied erst auf 100% / 500% Zoomstufe? Das ist meine Denkweise und deshalb spare ich mir die Zeit, um in jeder Situation das Maximum an Qualität aus einem Bild herauszuholen, weil ich es oft schlicht für unnötig halte. Aber so musst du natürlich nicht denken und weil ich die Theorie hinter ETTR auch durchaus spannend finde möchte ich dieses Themengebiet heute mit dir durchsprechen! Dann kannst du die Technik selber einmal ausprobieren und dann selbst entscheiden, ob du sie fortan einsetzen willst oder nicht.

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Das eigene Bild auf Hartschaumplatte - Forex von SAAL-Digital im Test

Das Tempodrom in Berlin als Langzeitbelichtung mit dramatischen Wolken von Tobias Gawrisch (Xplor Creativity)
Dieses Bild vom Tempodrom habe ich mir als 70x50cm Hartschaumplatte anfertigen lassen. Die Platte ist dabei 10mm dick.

Es musste mal wieder ein neues Bild an die Wand (bisher habe ich nämlich kaum Architekturfotos an den Wänden) und da bot sich eine kleine Aktion von SAAL-Digital sehr an: Als Fotograf konnte ich mich für einen Wandbild-Test anmelden und bekam dann einen 50€-Gutschein für ein Wandbild meiner Wahl. Einzige Bedingung war ein Testbericht, nachdem ich das Bild erhalten habe. Das hier ist nun dieser Testbericht. Und für diesen Bericht habe ich von SAAL-Digital also quasi 50€ Vergünstigung für einen Kauf dort bekommen. Soviel also zum Disclaimer. Ich verspreche euch aber, im Test trotzdem objektiv zu bleiben und natürlich eventuelle Fehler o.ä. nicht zu verschweigen. Ihr kennt mich, ich plädiere immer für viel Transparenz und so soll es auch bei diesem Testbericht sein.

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Mit dem Histogramm zur perfekten Belichtung

Das Histogramm ist das perfekte Hilfsmittel um die Belichtung kontrollieren zu können. Denn zu viele äußere Einflüsse können den Eindruck auf dem Kameradisplay und auch den Eindruck am Computer beeinflussen. Das Histogramm bietet hingegen eine objektive, statistische Auswertung der Helligkeitsverteilung und ist aus diesem Grund verlässlicher als jede optische Kontrolle am Monitor.
Zusätzlich zu diesem Blogeintrag kannst du dir auch das folgende Video ansehen. Ich habe in diesem Tutorial alles zusammengetragen, was ich über das Histogramm weiß und was du ebenfalls wissen solltest, um es sinnvoll einsetzen zu können. Vom Umfang und der Arbeit, die hinter diesem Video steckt, hätte ich es auch als Videotraining verkaufen können. Ich möchte aber, dass alle so eine Grundlage wie das Histogramm wirklich drauf haben, weshalb ich das Video kostenlos auf YouTube bereitstelle. Wenn es dir gefällt, dann teile es doch bitte mit Freunden und Bekannten, die ebenfalls davon profitieren könnten. Damit hilfst du mir sehr! :-)

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Meine Backup-Strategie (und wie ein gutes Backup aussehen sollte)

In der IT gibt es ein Sprichtwort: "Wenn eine Datei nicht an mindestens 3 verschiedenen Orten existiert, existiert sie nicht!"
Dieser Grundsatz sollte gleichzeitig die Grundlage für eine gute und sichere Backup-Strategie sein und genau nach diesem Grundsatz behandle ich auch meine Dateien, allen voran natürlich meine Foto-Datenbank.
Ich will dir in diesem Artikel nicht unbedingt konkrete Produktempfehlungen geben (zumindest was Festplatten und andere physikalische Speichermedien angeht), sondern dir die Wissensgrundlage mitgeben, mit der du dir eine eigene Backup-Strategie aufbauen kannst. Dazu gehört zuerst, dass ich dir erkläre, wie ich meine Dateien handhabe und anschließend die Theorie, die dahinter steckt. Mit der kannst du dann einen eigenen Workflow entwickeln, der für dich funktioniert. Vielleicht entspricht ja auch ein Großteil meines Workflows deinen Vorstellungen, dann kannst du auch direkt meine Ideen übernehmen. Aber eines solltest du auf keinen Fall tun: Diesen Artikel lesen aber nicht umsetzen! Denn verlorene Daten, vor allem Fotos, sind nicht nur bloß ärgerlich. Es sind festgehaltene Erinnerungen, die wir vielleicht ohne unsere Fotos schon längst komplett vergessen hätten. Und für einige ist es auch ein Teil des eigenen Humankapitals, wenn wir unsere Bilder verkaufen und mit ihnen unser Geld verdienen.

Verschiedene Backup-Lösungen (lokal & off-site) zur Sicherung sensibler Daten
Verschiedene Backup-Lösungen (lokal & off-site) zur Sicherung sensibler Daten
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Werbung und die Selbstreflexion darüber

Lange Zeit habe ich mich von YouTube und dem ganzen Videothema ferngehalten, obwohl man von allen Seiten hören kann, dass Video der (zwar nicht Neue aber zumindest doch der) heiße Scheiß ist. Facebook behandelt nativ hochgeladene Videos priorisiert, dass heißt Videos auf Facebook erzielen die höchste Reichweite aller Posts, ohne zusätzliche Werbung dafür. Gleichzeitig steigen die User-Zahlen von YouTube und es entstehen neue Business-Modelle, wie das angekündigte "YouTube Red" (die Assoziationen, die der Name hervorruft, lassen wir mal außen vor). 

Eines meiner beliebtesten Videos. Dieses Video wird mit überspringbaren Werbeanzeigen und gesponsorten Infokarten auf YouTube monetarisiert.

Spätestens seit der Idee, eigene Videotrainings anzubieten, war jedoch klar, dass ich mich mit dem Thema Video auseinandersetzen muss. Und was soll ich sagen: Es macht einen Heidenspaß! Über das Thema warum ich die Auseinandersetzung mit Video für einen Fotografen jetzt äußerst profitabel finde, habe ich auch schon einen anderen Blogartikel veröffentlicht. Heute möchte ich euch erklären, wie das Ganze meine Sicht auf die Werbeeinnahmen mit YouTube und Werbung auf Websites generell verändert hat. 

Meine Videos waren zuerst nicht monetarisiert. Die Monetarisierung der eigenen Videos bei YouTube besteht aus dem Schalten verschiedener Werbeanzeige-Formate, dass bekannteste ist sicherlich die nach 5 Sekunden überspringbare Werbeanzeige. Ein Kanal mit 10 Abonnenten und 2 Videos wirkt jedoch immer etwas seltsam, wenn man direkt jedes Video maximal mit Werbung überhäuft. Ich finde, die Möglichkeit über Werbung Geld zu verdienen, sollte sich zuerst durch guten, kosten- und werbefreien Content erarbeitet werden. 


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Entwickle deinen Stil und werde zum Experten!

Dieser Blogeintrag ist als Erweiterung und Vertiefung meiner Ausführungen zum Thema "Mach eine Foto-Serie" zu verstehen. Falls du den anderen Blogbeitrag daher noch nicht kennst, ist es sinnvoll, diesen zuerst zu lesen.

Foto-Serie der DITIB Zentralmoschee in Köln als dunkle Schwarzweiß-Darstellung mit rot getönten Fenstern von Tobias Gawrisch (Xplor Creativity)
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GoPro Hero REVIEW - Was kann die kleinste GoPro?

Ja, ich wollte schon seit Ewigkeiten selber eine GoPro haben. Und jetzt endlich habe ich mich dazu durch gerungen mir auch eine zu kaufen. Ehrlich gesagt war mir der Preis immer ein wenig zu hoch, da mein Haupteinsatzgebiet der 2nd Angle bei meinen YouTube-Videos sein sollte. Also einfach eine 2. Kamera an einer anderen Stelle im Raum platzieren, die kontinuierlich mit läuft und die mir dann Schnittmaterial für das Video liefert um z.B. kleinere Schnitte mit einem Perspektivwechsel besser kaschieren zu können. Das sie dann aber sehr schnell zu einem ständigen Begleiter werden würde, hatte ich auch nicht erwartet.

Bevor ich jetzt in das Review einsteigen will, noch ein kurzer Hinweis auf mein Video REVIEW der GoPro, welches ich schon gestern auf meinem YouTube-Kanal veröffentlicht habe. Da seht ihr die Kamera auch direkt in Aktion und ich erkläre euch alle Funktionen der kleinen GoPro. Und auch meine VLOGs sind alle mit der GoPro gefilmt.


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Mach eine Foto-Serie: DITIB Zentralmoschee in Köln

Ich meine natürlich nicht, dass du jetzt unbedingt eine Serie von dieser Moschee machen musst, ich nutze sie aber als Beispiel, weil sie meine erste richtige Bildserie wurde. Der Hintergrund ist der, dass man sich als angehender Fotograf sicherlich oft die Frage stellt, wie man denn überhaupt Aufmerksamkeit auf seine Bilder zieht. Wie man dafür sorgt, dass Leute die eigenen Bilder wieder erkennen. Denn es ist wahrscheinlich mit das größte Lob für einen Fotografen, wenn der Betrachter direkt erkennt: "Ah, dass Bild ist von XYZ! Erkenne ich sofort!"
Spätestens dann ist übrigens auch kein Wasserzeichen oder Logo mehr zum Branding nötig ;-)

Nun, der einfachste und zugleich beste Weg, sich selbst so einen Stil aufzubauen und ihn dem Betrachter nahezubringen, ist: Entwickle deinen eigenen Stil! Ziemlich unspektakulär, oder? Und natürlich klingt das leichter gesagt als getan, aber genau deshalb möchte ich das Thema am Beispiel meiner ersten, richtigen Foto-Serie erläutern: Eine Bildserie der DITIB Zentralmoschee in Köln von Anfang 2015.

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Warum dein Wasserzeichen Blödsinn ist

Na da habe ich mir ja ein schön kontroverses Thema ausgesucht, also steige ich auch kontrovers ein: Nein, du brauchst kein Wasserzeichen! Never!

So, und wenn du jetzt wieder zu Atem gekommen bist nach diesem Schock erkläre ich dir auch gerne meine Sicht auf die Dinge. Dazu will ich einige der Pro-Argumente und einige der Contra-Argumente gegeneinander stellen und dann noch auf ein paar generelle Gegebenheiten im Internet aufmerksam machen, die alleine schon dafür sorgen, dass ein Wasserzeichen als Schutzmechanismus unnütz ist. Aber dazu später mehr und ja, ich weiß natürlich, dass der Schutz der Bilder nicht die einzige Aufgabe eines Wasserzeichens sein kann. Aber eines nach dem anderen.

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Warum Color-Keys so mächtig sind und warum so viele sie falsch einsetzen

Zeelandbrücke in den Niederlanden mit eingeschalteten Laternen
Der Einsatz von Selective Color ist hier sehr subtil an den Laternen auf der Brücke. Dennoch beeinflusst es die Atmosphäre des Bildes ganz entscheident!

Color-Keys, oder auch Selective Color genannt, sind ein unheimlich mächtiges Werkzeug in der Bildbearbeitung. Leider ist diese Technik in der allgemeinen Wahrnehmung nur mit maximal mittelmäßigen S/W-Bildern und roten Rosen oder roter Unterwäsche assoziiert. Die allgemeine Verdrossenheit, wenn es um Color-Keys geht, entstammt aber nicht der Technik selbst, sondern dem vielfach falschen Einsatz derselbigen. Selective Color kann ein Bild extrem aufwerten und die Blickführung und das Storytelling in einem Bild lenken und verändern. Aber nur, wenn es auch richtig eingesetzt wird! Zu oft sehe ich selber auch noch Color-Keys, bei denen der Einsatz dieser Technik schlicht keinen Sinn macht und das Bild als Ganzes damit massiv abwertet.

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Meine Podcast-Liste

In meinem Blogartikel über das Thema "Wenn du dein Hobby zum Beruf machst, musst du dir ein neues Hobby suchen" wurde ich in den Kommentaren nach den Podcasts gefragt, die ich im Blogartikel angesprochen hatte, also gibt es heute meine Podcast-Liste für euch! Inkl. Erklärungen, warum ich diesen oder jenen Podcast höre und empfehlen kann.

Ich gebe euch 2 Listen: Eine Liste, die sich konkret dem Thema Fotografie / Business / Marketing usw. widmet, also alle die Themen, die mit dem Fotografen-Dasein auf die eine oder andere Weise verbunden sind. Die andere Liste sind meine ganz privaten Podcasts, die ich einfach aus Spaß und Interesse höre, und dir mir helfen, ab und zu abzuschalten und den Kopf wieder frei für die Inhalte der anderen Podcasts zu machen. So bekommt ihr gleichzeitig noch einen Einblick darein, was mich sonst noch so interessiert ;-)

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5 Gründe warum Video für dich als Fotograf wichtig ist

Ich muss es ja selber zugeben: Das Thema Video war für mich lange Zeit völlig unbedeutend. "Meine Kamera soll fotografieren, ob die noch Video kann ist mir egal." Sowas habe ich einige Jahre lang von mir gegeben und dabei die Möglichkeiten von Video schlicht nicht gesehen. Und das sage ich nicht nur aus der Rolle des "Trainers", der euch Videos zu Fotografie-Themen anbietet, sondern auch aus der Sicht des Fotografen, der vielleicht keine Tutorial-Videos o.ä. machen möchte.

Denn Video bedient auf einen Schlag eine ganze Reihe von Themen, die in der Fotografie ab einem gewissen Punkt wohl unter dem Begriff "Betriebsblindheit" zusammengefasst werden könnten. Was meine ich genau damit?

  1. Videos fordern deine kompositorischen Fähigkeiten neu heraus
  2. Videos erfordern das Lernen ganz neuer Techniken für Aufnahme & Nachbearbeitung
  3. Videos verbessern deine Aufmerksamkeit
  4. Videos geben dir eine Ausrede um neue Ausrüstung zu kaufen
  5. Videos können deine Fotos besser in Szene setzen
Video-Ausrüstung zum Filmen mit der DSLR und Tethering zu einem Tablet Computer

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"Wenn du dein Hobby zum Beruf machst, dann musst du dir ein neues Hobby suchen!"

Diesen Satz habe ich einmal von einem Reportage-Fotografen gehört, mit dem ich eine Zeit lang als freier Mitarbeiter zusammengearbeitet habe. Ich war zu der Zeit freier Mitarbeiter in der Lokalredaktion einer Tageszeitung und habe lokale Fotoaufträge erledigt. Das war zwischen 2008-2010. Und dieser Satz, gepaart mit der Berufserfahrung, die dieser Fotograf bereits hatte, hat mich lange Zeit davon abgehalten das Ziel zu verfolgen und als Vollzeit-Fotograf mein Geld verdienen zu wollen.

Im Januar 2015 habe ich dann doch mein Gewerbe angemeldet und bin jetzt als Fotograf tätig. Musste ich mir deshalb ein neues Hobby suchen? NEIN! 

In diesem Blogartikel möchte ich dir erklären, wie ich das "Fotografen-Handwerk" heute sehe und wie ich als Fotograf mein Geld verdiene (denn hier haben die meisten Leute eine falsche Vorstellung) und warum ich eben nicht ein neues Hobby brauchte, sondern die Fotografie als mein Hobby und die Fotografie als Job parallel bedienen kann.

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10 Tipps für bessere Food-Fotos

Himbeeren mit Joghurt auf Bambus-Untersetzer mit Vintage Löffel von Tobias Gawrisch Xplor Creativity

In diesem Blogbeitrag möchte ich meine 10 besten Tipps für bessere Food Fotos mit euch teilen! Diese Tipps habe ich auch schon für einen noch kommenden Artikel im Pictures Magazin benutzt. Bald könnt ihr diese Tipps also auch dort im Rahmen eines umfangreichen Artikels über Food Fotografie von mir wiederfinden (wird dann auch hier im Artikel ergänzt, sobald der Beitrag erschienen ist)!

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Neue Blogsoftware am Start: Facebook!

Facebook Notiz Blogpost Screenshot

Ja, ihr habt richtig gelesen! Facebook, die neue Blogsoftware!

Oder sagen wir: Facebook hat für Seitenbetreiber eine Option, mit der blogähnliche Beiträge verfasst werden können (funktioniert aber auch auf Privatprofilen).


Warum mir das einen eigenen Blogbeitrag wert ist?

Weil es die Darstellung der eigenen Inhalte auf Facebook drastisch verbessern kann! Und da Facebook meine liebste und am häufigsten genutzte Plattform ist, möchte ich euch daran teilhaben lassen.

 

Im Screenshot seht ihr, wie das Ganze aussehen kann und wer meine Facebook-Seite regelmäßig besucht, wird auch noch andere dieser Beiträge bei mir gesehen haben.

Das tolle an diesen Beiträgen ist, dass sie sich, wie ein Blogartikel, formatieren lassen! Ihr könnt Texte fett oder kursiv machen, ihr könnt Aufzählungslisten erstellen, ihr könnt Textlinks erstellen und ihr könnte Bilder zu euren Texten hinzufügen, zusammen mit einem großen Header-Bild!

Wie kommt man jetzt an diese Beitragsart? Es handelt sich dabei um die Facebook-interne App "Notizen", die auf vielen Seiten und Profilen schon vorhanden ist, ansonsten aber auch schnell nachinstalliert werden kann. Wie das geht und wo du die "Notizen" App findest, siehst du in den Screenshots unten.

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Warum du als Künstler schlechte Stockfotos machst

Laborausstattung einer modernen Zahnarztpraxis

Zugegeben, der Titel ist ein wenig reißerisch. Andererseits muss er das auch sein, damit der Unterschied zwischen künstlerischem Foto und Stockfoto deutlich wird.
Jetzt bin ich natürlich kein Stockfotografie-Experte, ich bin zwar selber auch mit eigenen Bildern bei einigen Micro- & Macrostock Agenturen vertreten, würde aber die Stockfotografie nie als meine Hauptbeschäftigung ansehen. Durch meine bisherigen persönlichen Erfahrungen und dem Wissen von Vorträgen und Konferenzen zu dem Thema kann ich aber sagen, dass die meisten Fotografen, die mit einem künstlerischen Auge fotografieren, in der Stockfotografie gnadenlos untergehen würden. Es gibt natürlich Ausnahmen, zu diesen aber später mehr.

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HowTo: Hater bekämpfen

Fassade eines Wohnhauses in Düsseldorf Dehrendorf
Für dieses Bild gab es Hate weil einige Personen mir nicht glauben wollten, dass es eine Fotografie ist. "Das kann nur gerendert sein, da sind doch nirgendwo Schatten!"

Beginnen wir den heutigen Artikel mit einer Definition aus dem Urban Dictionary: "Hater: A person that simply cannot be happy for another person's success. So rather than be happy they make a point of exposing a flaw in that person. Hating, the result of being a hater, is not exactly jealousy. The hater doesn't really want to be the person he or she hates, rather the hater wants to knock someone else down a notch.

Susan: You know, Kevin from accounting is doing very well. He just bought a house in a very nice part of town. 

Jane (hater): If he is doing so well why does he drive that '89 Taurus?" (Urban Dictionary: Hater)

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Die Kontraste-Woche: Photoshop QUICKTIP Special Serie

Die Kontraste-Woche Photoshop Quicktip Special von Tobias Gawrisch Xplor Creativity

In der kommenden Woche vom 11.04. - 15.04. habe ich mir etwas Besonderes ausgedacht: Es wird JEDEN TAG einen neuen Photoshop QUICKTIP geben! Und zwar alle zum Thema "Kontraste bearbeiten".

 

Es gibt in Photoshop eine ganze Menge Variationen, um die Kontraste in einem Bild zu steuern und in dieser 5-teiligen Serie möchte ich euch 5 verschiedene Tools vorstellen, mit denen ihr euren Bildern mehr Kontrast verleihen könnt! Dabei hat jede Technik ihre Besonderheiten und ich setze tatsächlich auch jede Technik unabhängig voneinander ein, je nachdem, welchen Effekt ich erzielen möchte.

Und genau dieses Wissen und diese Erfahrung möchte ich euch in dieser Serie mit an die Hand geben!

Ich werde alle 5 Teile jeden Tag auch hier in diesem Blogbeitrag aktualisieren, sodass ihr alle Videos der Serie zusammenhängen auch direkt hier schauen könnt. Ansonsten findet ihr die Videos in meiner Photoshop QUICKTIPS Playlist auf YouTube!

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Die neue, alte Kreativität - FUJIFILM Instax

FUJIFILM Instax Mini 90 Neo Classic Sofortbildkamera mit Polaroid Film

Ihr erinnert euch noch an meinen Blogartikel "Vergiss die Kamera, kümmere dich um das Licht!", in dem ich gesagt habe, dass der Kauf einer neuen Kamera in den allermeisten Fällen keine Auswirkung auf deine Kreativität und deine Bildqualität haben wird?
Ich muss diese Aussage für eine einzige Kamera revidieren: Ich habe mir eine FUJIFILM Instax Mini 90 Neo Classic (Affiliate Link) gekauft! Und das war vielleicht der beste Kauf seit Jahren für mich!

 

Aber warum war das so? Der Hauptgrund ist die Reduziertheit der Kamera und die damit verbundene Einfachheit des Fotografierens. Und dazu gehört auch, das Bild direkt gedruckt zu bekommen, keine 2. Chance zu haben und keine Möglichkeiten zur Bearbeitung des Bildes zu bekommen. Warum ist das jetzt aber hilfreich für dich als Fotografen? Dazu kommen wir gleich.

Wer die Instax-Kameras von FUJI noch nicht kennt: Es handelt sich um Sofortbildkameras, wie die alten Polaroid Kameras. Es kommt also direkt nach dem Auslösen ein kleines Stück Papier aus einem Schlitz an der Kamera und nach ein paar Minuten Wartezeit hat man ein fertiges, ausbelichtetes Foto in der Hand. Einfach so! Die Bilder, die aus der Mini 90 kommen, haben die Größe 62mm x46mm, sind also Hochformate. Natürlich kann man aber auch im Querformat fotografieren. Und ja, sie haben alle auch den typischen, weißen Rand der klassischen Polaroids!

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Vergiss die Kamera, kümmere dich um das Licht!

Fotografie-Ausrüstung mit mehreren DSLR-Kameras, Stativen, Reflektoren und anderen Hilfsmitteln.

Dieses Thema hat mich in all seinen Facetten schon eine sehr lange Zeit beschäftigt und begleitet und es ist wahrscheinlich das Nr. 1 Thema in Foto-Foren und -Gruppen überhaupt: Welche Kamera soll ich mir kaufen? Ich brauche eine neue Kamera, worauf soll ich achten? Ich bin mit meinen Bildern nicht zufrieden, mit welcher Kamera könnte ich bessere Bilder machen? 
So oder so ähnlich klingende Fragen finden sich an jeder Ecke und als Fotograf fragt man sich entweder selbst oft solche Fragen oder man bekommt sie von allen auch nur ansatzweise Foto-Interessierten Freunden und Bekannten gestellt.

Und wenn mich meine bisherige Erfahrung als Fotograf eines gelehrt hat, dann ist es das: Vergiss die Kamera, kümmere dich um das Licht!

Und ich gehe sogar so weit zu sagen, dass sich die Überschrift nicht nur auf die Kamera, sondern auch auf das Objektiv bezieht! Natürlich gibt es Situationen, in denen ein spezielles Objektiv Voraussetzung ist, dass stelle ich nicht in Frage. Aber schaut euch mal diese beiden Beispielbilder hier an (lassen sich per Klick auch vergrößern). Eines davon ist mit dem Canon EF 50mm f/1.8 STM gemacht (ca. 100€), dass andere ist mit dem Canon EF 100mm f/2.8L IS USM Macro gemacht (ca. 800€). Könnt ihr mir sagen, welches Bild mit welchem Objektiv gemacht ist? Wenn ich es nicht wüsste, könnte ich es garantiert nicht! Und dann soll ich den 8-fachen Preis bezahlen, obwohl die Bildqualität augenscheinlich ähnlich ist? Oder wie kann es überhaupt sein, dass sich die Bilder so ähneln, obwohl das eine Objektiv doch so viel besser ist (sein muss), als das andere?
Bevor jetzt die ersten "Ja, aber...!" Rufe kommen, lasst mich das Ganze etwas breiter darlegen:

Blaubeeren im Glas auf Holztisch
Physalis auf Holztisch

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Sinn und Unsinn von Langzeitbelichtungen

Langzeitbelichtungen sind eine super spannende Spielart der Fotografie und können zu sehr surrealen Ergebnissen führen, aber auch ganz praktische Anwendungsfälle haben. Heute möchte ich euch erklären, wann und wo ich Langzeitbelichtungen für sinnvoll halte und wann und wo nicht. Aber starten möchte ich mit einem Tutorial-Video, was ich für euch an der Zeelandbrücke in den Niederlanden aufgenommen habe. Darin erkläre ich meinen Workflow beim Fotografieren von Langzeitbelichtungen und erzähle auch etwas über das verwendete Zubehör!

Der Fernauslöser, den ich in dem Video benutze, ist übrigens dieser hier:

Der ist nämlich universell für jede Kamera einsetzbar, man muss nur das passende Verbindungskabel noch dazu bestellen (oder man hat schon ein Kabel mit 2,5mm Klinkenstecker für seine Kamera).

Und das angesprochene Graufilter-Set von HAIDA ist dieses:

Das gibt es auch mit anderen Filterdurchmessern, die meisten Weitwinkelobjektive haben aber ein 77mm Filtergewinde (wobei der Trend in Richtung 82mm geht). 


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Wie werde ich als Fotograf in einem Magazin veröffentlicht?

Detailaufnahme des Inhaltsverzeichnisses der Pictures Magazin Ausgabe 04/2016

Diese Frage stellen sich sicherlich eine Menge Fotografen und auch ich habe mir diese Frage lange gestellt! Jetzt wurde ich in der Vergangenheit schon mit meinen Bildern in diversen Magazinen veröffentlicht, es gab jetzt aber das erste Mal, dass ein Artikel von jemand anderem über mich und meine Fotografie geschrieben wurde! Sonst handelte es sich immer nur um Bildveröffentlichungen mit Namensnennung oder aber um von mir selbst verfasste Texte und Artikel.

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Neues Videotraining: Kaleidoskop-Composings mit Photoshop

Es wird mal wieder Zeit für ein neues Videotraining!

Und da habe ich mich gefragt, was kann ich euch noch zeigen, was ist noch so komplex, dass es sich als Videotraining auch wirklich für euch lohnt? Und ich glaube, ich habe das richtige Thema gefunden: Kaleidoskopartige Composings!

Kaleidoskop-Composing vom Herkules-Hochhaus in Köln
Kaleidoskop-Composing vom Opernturm in Frankfurt am Main
Kaleidoskop-Composing vom Silberturm in Frankfurt am Main
Kaleidoskop-Composing eines Bürohochhauses in Köln

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Was ist eigentlich diese "Fine Art"?

Eine gute Frage, die immer mal wieder gestellt wird. Und das Schöne an der Antwort: Es kann alles sein!

Soweit zur Kurzfassung, aber lasst mich das mal etwas ausführen:
Westhafen Tower in Frankfurt am Main als Fine Art Vision

Fine Art ist eine Kunstform, die keinen praktischen Anspruch hat. Fine Art dient ausschließlich der ästhetischen Verwirklichung einer Vision und ist nicht "praktisch". Das klingt ein wenig abstrakt, aber genau das soll es auch sein.
Um mal den Wikipedia-Artikel zur Fine Art zu zitieren: "In Western European academic traditions, fine art is art developed primarily for aesthetics or beauty, distinguishing it from applied art that also has to serve some practical function." 
Der Hauptunterschied zu anderen Kunstformen ist also der, dass Fine Art keinen Zweck haben muss außer "schön" zu sein. Und genau das macht den Begriff natürlich so vielseitig einsetzbar.
Eine Google-Bildersuche nach "Fine Art" findet als Ergebnis, neben expressionistischen Malereien, auch Naturfotografien, Malereien von Wildtieren, oder auch Portraits wie die Mona Lisa. Daneben aber auch Digital Art und sogar Tätowierungen.

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Photoshop - Eine Geschichte voller Missverständnisse?

Ich muss heute mal eine Lanze brechen für Photoshop und die Möglichkeiten, die einem dieses wundervolle Tool eröffnet. Und ich möchte klarstellen, was ich damit mache und warum. Denn immer wieder begegne ich Personen, die entweder der Meinung sind, ein Bild, was mit Photoshop manipuliert worden ist, sei "minderwertig" und "kein echtes Foto" oder aber ein nicht manipuliertes Bild für "photoshopped" halten und das als Aufhänger für maßlose Kritik sehen, obwohl sie offensichtlich im Unrecht sind. Mir geht es dabei auch garnicht um Kritikfähigkeit, um Geschmack oder den eigenen Stil. Ich würde einfach gerne sehen, dass tolerant mit den uns gegebenen Möglichkeiten umgegangen wird. 

Aber woher kommt der ganze Ärger?

Blick durch die Häuserschluchten in Frankfurt am Main nach oben mit Flugzeug und Kondensstreifen am Himmel

Das hier ist das umstrittene Bild. Eine Aufnahme aus Frankfurt, im Look stark verändert und auch der Fisheye-Effekt ist nachträglich hinzugefügt worden, um die Dynamik des Bildes zu verstärken. Und natürlich war auch das Flugzeug nicht an dieser Stelle im Bild, dieses wurde nachträglich mit Photoshop eingefügt.

Jetzt muss ich dazu sagen, dass ich schon lange vor dem umstrittenen Nikon-Gewinnerbild Flugzeuge und Vogelschwärme in meine Bilder eingebaut habe, vorher schien es jedoch niemanden zu stören. Es mag daher ein temporäres Phänomen sein, in seiner Gesamtheit aber sehe ich es immer häufiger. Aber gerade der vermeintliche Skandal um den Nikon-Wettbewerb gab mir auch noch einmal zu denken. Warum musste sich der Fotograf überhaupt entschuldigen? Warum hat sich Nikon überhaupt entschuldigt? Warum hat sich überhaupt irgendwer dafür entschuldigt, ein cooles Bild erschaffen zu haben?!

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3k Follower auf Facebook! Und ihr könnt dabei noch sparen!

Danksagung für 3000 Likes auf der Facebook-Seite von Xplor Creativity

3.000x Gefällt mir! Wow!


Ich habe vorhin mal meine Seitenstatistik gecheckt: Zum Jahresbeginn 2015 hatte ich noch unter 300 Follower auf meiner Facebook-Seite! Und jetzt, nur etwas mehr als ein Jahr später, eine Verzehnfachung! Das ist für mich ein geiler Erfolg, aus einer fast unbekannten Marke mit Xplor Creativity etwas zu schaffen, auf das ich wirklich stolz bin. Und ich freue mich umso mehr, je mehr Menschen ich mit meinem Wissen weiterbringen kann oder die einfach nur meine Fotos sehen wollen. Egal warum gerade du mir folgst, es ist für mich eine Bestätigung meiner Arbeit und das ist das größte Lob und die schönste Motivation, die ich bekommen kann!
Mehr möchte ich heute auch garnicht dazu sagen. 

20% auf alles (außer Tiernahrung)!

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Warum eigentlich Food & Architekturfotografie?

Einige Leute fragen sich immer wieder, warum ich mich gerade auf die beiden Bereiche Architektur & Food Fotografie spezialisiert habe. Dazu erst einmal die Frage: Wozu überhaupt eine Spezialisierung?
Generell lässt sich sagen, dass die meisten erfolgreichen Fotografen in irgend einer Weise eine Genre-Spezialisierung haben. Oftmals Portraitfotografie, aber auch viele Werbefotografen, die dann eine Spezialisierung auf Still Lifes haben. Wo auch immer der Fokus liegt, eine Spezialisierung sorgt natürlich dafür, sich in seinem Segment als Experte zu etablieren. 
Jetzt sind natürlich Food & Architektur sicher nicht die gängigsten Genre-Kombinationen, ich denke aber, dass sie sehr viel gemeinsam haben, weshalb diese Kombination für mich Sinn macht und funktioniert. Und das möchte ich euch einmal erklären, denn ich glaube, wenn man Genres kombinieren kann, profitieren beide Schwerpunkte am Ende davon. 
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Geil, noch ein Foto-Blog...

Also, was soll das hier? Noch ein Foto-Blog? Ja, aber...!
Es hat gute Gründe, warum ich mich jetzt auch in die Riege der Foto-Blogger einreihen möchte, und diese mögen eher untypisch sein, weshalb ich das hier kurz ausführen möchte:

Berge im Nebel am Mt. Washington in Maine, USA
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