Warum die Angabe der Exif-Daten völliger Schwachsinn ist

Fußgängerbrücke in Düsseldorf als Langzeitbelichtung von Tobias Gawrisch (Xplor Creativity)
Canon EOS 6D | Canon EF 17-40mm f/4.0L USM | ISO 100 | f/9.0 | 300 Sek.

"Mit welchen Einstellungen hast du denn dieses Bild gemacht?"
"Schreib' doch bitte die Exif-Daten dazu."
"Bitte mit Exif-Daten angeben, damit Andere davon lernen können!"

Kommen dir diese Sätze bekannt vor? Ich sehe sie fast täglich in verschiedenen Fotogruppen. Und auch die Diskussion um Sinn oder Unsinn dieser Exif-Daten findet immer mal wieder statt. Deshalb möchte ich hier einmal meine Meinung zu diesem Thema verdeutlichen und dir Argumente an die Hand geben, warum die Angabe der Exif-Daten vollkommen nutzlos ist.

Was sind eigentlich die Exif-Daten?

Die Exif-Daten bezeichnen die Metadaten eines Fotos. Exif steht dabei für "Exchangeable Image File Format".

Die Wikipedia hat dazu folgendes zu sagen:

Das Exchangeable Image File Format (offizielle Abkürzung ist Exif, nicht EXIF) ist ein Standardformat der Japan Electronic and Information Technology Industries Association (JEITA) für das Abspeichern von Metadaten in digitalen Bildern. Die letzte Version des Standards (2.3, April 2010, letzte Revision im Mai 2013) wurde von einer Kooperation der JEITA mit der ebenfalls japanischen Organisation CIPA (Nachfolge-Organisation der JCIA – Japan Camera Industry Association) formuliert.

Exif-Daten werden direkt in die Datei von Bildern der Formate JFIF (JPEG) oder TIFF geschrieben – im sogenannten Header (Bereich am Anfang der Bilddatei, noch vor den eigentlichen Bildinformationen). Inzwischen legt praktisch jede Digitalkamera diese zusätzlichen Informationen zu der Aufnahme im Bild ab, auch die Kameraapplikationen der meisten Smartphones erstellen Bilder mit Exif-Daten.

Zahlreiche Bildbearbeitungsprogramme sowie andere Software können diese Daten ausgeben. Daneben können Exif-Daten bei Audiodateien zum Einsatz kommen.

Nahezu alle modernen Digitalkameras beherrschen den Exif-Standard und speichern bei jeder Aufnahme zahlreiche Aufnahmeparameter, wie zum Beispiel:

  • Datum und Uhrzeit
  • Orientierung (Bilddrehung um 90, 180 bzw. 270°)
  • Brennweite
  • Belichtungszeit
  • Blendeneinstellung
  • Belichtungsprogramm
  • ISO-Wert („Lichtempfindlichkeit“)
  • Geographische Koordinaten (diese Daten können durch Geotagging hinzugefügt werden)
  • Vorschaubild („Thumbnail“)

Weitere nützliche Informationen können nachträglich in Form der sogenannten IPTC-Daten (International Press Telecommunications Council) hinzugefügt werden. Der IPTC-Standard ist neben Exif ein weiterer Standard, der überwiegend im Fotojournalismus zum Einsatz kommt. Beispiele von typischen IPTC-Feldern sind:

  • Bildbeschreibung
  • Ersteller
  • Urheberrechtsvermerk

Was kannst du aus den Exif-Daten lernen?

Was in den Fotogruppen und für viele Fotografen und Fotointeressierte hier so oft von Bedeutung scheint, sind die Angaben zu den verwendeten Kameraeinstellungen (wie auch zu Anfang dieses Artikels unter dem Einstiegsbild angegeben). In der Regel werden folgende Daten abgefragt:

  • Kamera
  • Objektiv (evtl. auch verwendete Brennweite)
  • ISO
  • Blende
  • Verschlusszeit

Diese Angaben legen fest, wie die Kamera ein Bild belichtet. Und daraus kann man Rückschlüsse darauf ziehen, ob diese Einstellungen für das verwendete Motiv sinnvoll gewählt wurden. Es lassen sich mit den Exif-Daten also durchaus auch technische Fehler aufdecken, dass stimmt.

Zum Beispiel kann festgestellt werden, dass die Unschärfe in einem Bild von einem rennenden Hund wahrscheinlich durch die verwendete Belichtungszeit von 1/10 Sekunden, statt vielleicht besser 1/1000 Sekunde, zu Stande kam. Du kannst also mit den Informationen über die Kameraeinstellungen technische Fehler aufdecken, die durch die ungünstige Verwendung genau dieser Kameraeinstellungen aufgetreten sind.

Warum die Exif-Daten zum Nachmachen von Bildern nutzlos sind

Da hört es dann aber auch schon auf. Denn was du mit den Exif-Daten nicht machen kannst, ist dir Anhaltspunkte für die "richtigen" Kameraeinstellungen für ein bestimmtes Motiv abzuholen. 
Ich habe dir vorhin erklärt, dass die Exif-Daten dir Informationen zu den Kameraeinstellungen und damit zur Belichtung der Kamera liefern. Es gibt aber einen entscheidenden Faktor, den die Exif-Daten nicht aufzeigen, der die Belichtung aber viel stärker beeinflusst als die Kameraeinstellungen: Das Licht!

Ohne das Wissen um das Licht vor Ort, sind die Angaben der Kameraeinstellungen nutzlos. Denn selbst wenn du ein ähnliches oder sogar das exakt gleiche Motiv mit den Kameraeinstellungen fotografierst, die jemand anderes dafür benutzt hat, wird das Bild nicht identisch aussehen. Weil zu viele Faktoren die Belichtung und das Licht beeinflussen können, die die Exif-Daten nicht abbilden.

Katze auf einem Glastisch von unten fotografiert von Tobias Gawrisch (Xplor Creativity)
Canon G7X | 24mm | ISO 1600 | 1/30 Sek. | f/1.8

Schaue dir einmal das nebenstehende Bild an. Genau zu diesem Bild gab es in einigen Gruppen wieder den Wunsch nach den verwendeten Kameraeinstellungen. Ich habe dir die Exif-Daten einmal unter das Bild geschrieben. Jetzt kannst du losgehen, dich ebenfalls unter einen Glastisch legen, eine ähnlich aussehende Katze darüber laufen lassen und mit genau meiner Kamera und genau meinen Einstellungen dieses Bild machen. Und weißt du was passieren wird? Du wirst ein vollkommen anderes Bild bekommen. In jeglicher Hinsicht. Es wird keinerlei Ähnlichkeit zwischen meinem und deinem Bild geben. Weil die wichtigen Fragen, die du eigentlich bräuchtest um dieses Bild nachzustellen, nicht gestellt wurden:

  • Welche Lichtquellen wurden verwendet?
  • Wo befanden sich diese?
  • Wie hell waren diese?
  • Gab es Lichtreflexionen von den Wänden oder anderen Elementen aus der Umgebung?

Ohne das Wissen um das Licht vor Ort, nutzen dir Kameraeinstellungen als "Lernmedium" in keiner Weise.

Gehen wir nach draußen und reden über Landschaftsaufnahmen, werden die Kameraeinstellungen sogar noch viel unsinniger. Denn die Frage nach dem Licht, die hier wirklich wichtig wäre, bekommt Outdoor noch einmal sehr viel mehr Ausprägungen:

  • Zu welcher Tageszeit wurde fotografiert?
  • Wie war der Bewölkungsgrad?
  • Zu welcher Jahreszeit wurde fotografiert?
  • Wie war das Wetter vor Ort?
  • Wie war das Wetter VOR dem Zeitpunkt der Fotografie vor Ort?

Dies sind nur einige Beispiele die die Belichtung und den Look einer Landschaftsaufnahme entscheidend beeinflussen können, selbst wenn du die genau gleichen Kameraeinstellungen an genau dem gleichen Ort benutzt wie von dem Foto, was du so gerne nachmachen möchtest.

Gleiche Kameraeinstellungen, andere Tageszeiten

Ich möchte dir den Faktor Licht noch in einem kleinen Experiment näher bringen:
Ich habe ein Still Life Setup fotografiert und dabei die Kameraeinstellungen und das Motiv bei jedem Bild exakt gleich belassen. Ich habe sogar den Weißabgleich manuell festgelegt und manuell fokussiert, um jegliche Veränderung des Bildlooks durch meine Kameraeinstellungen zu vermeiden.
Jedes der folgenden Bilder wurde mit genau diesen Kameraeinstellungen fotografiert: Canon EOS 6D | Canon EF 50mm f/1.8 STM | ISO 100 | f/5.6 | 1/60 Sek.

Alle Bilder sind Out-of-Camera und wurden nicht nachbearbeitet.

Beeren Smoothie von Tobias Gawrisch (Xplor Creativity)
 Dunkler Beeren Smoothie von Tobias Gawrisch (Xplor Creativity)
Sehr dunkler Beeren Smoothie von Tobias Gawrisch (Xplor Creativity)

Zusätzlich zeige ich dir hier noch 3 Behind-the-Scenes Bilder, die dir beweisen, dass das Setup immer gleich geblieben ist. Dort siehst du allerdings auch, zu welcher Uhrzeit das jeweilige Bild oben fotografiert wurde. Und genau diese Uhrzeit ist der entscheidende Faktor, weil sich mit der Uhrzeit auch die Lichtsituation in meiner Wohnung verändert hat! Die Kameraeinstellungen, die bei jedem der 3 Bilder identisch waren, spielen in diesem Fall überhaupt keine Rolle für den Look und die Belichtung des Bildes.

Aufnahme-Setup einer Food Fotografie von Tobias Gawrisch (Xplor Creativity)
Aufnahme-Setup einer Food Fotografie von Tobias Gawrisch (Xplor Creativity)
Aufnahme-Setup einer Food Fotografie von Tobias Gawrisch (Xplor Creativity)

Diese Fotos wurde mit dem iPhone 6S geschossen, welches die Belichtung automatisch anpasst. Aus diesem Grund sind alle Bilder gleich hell. Die Exif-Daten dieser 3 Bilder wären also nicht identisch!

Die Ergebnisse sind hoch interessant: Schaue dir einmal das 1. und 2. Bild an. Beim 2. Bild war es im Bereich der Aufnahme deutlich heller, weil die Bewölkung auflockerte und mehr Sonne durch das Dachfenster fiel. Durch den jetzt aber veränderten Einfallswinkel des Lichts, hatte der kleine Goldreflektor links keinen Einfluss mehr auf die Helligkeit des Glases im Vordergrund - das Bild ist dunkler geworden, obwohl es sogar mehr Umgebungslicht gab. Aber die entscheidenden Lichtreflexionen durch den Goldfolienreflektor trafen nicht mehr das zu fotografierende Subjekt.

Das 3. Bild ist hoffnungslos unterbelichtet, weil es um 17:52 Uhr einfach nicht mehr so hell ist, wie es noch am Vormittag war. 

Wenn ich jetzt das 1. und das 3. Bild mit den dazugehörigen Kameraeinstellungen posten würde, wäre komplett unklar, wie die beiden Bilder entstanden sind und warum sie sich so massiv unterscheiden. Um das zu verstehen, ist die Information über das vorhandene Licht essentiell.

Du siehst an diesem Beispiel, wie viele, z.T. unberechenbare Faktoren es gibt, die die Belichtung und den Look eines Bildes beeinflussen, selbst wenn man die verwendeten Kameraeinstellungen kennt und sogar das exakt gleiche Motiv fotografiert. Die Kameraeinstellungen alleine besitzen nahezu keine Aussagekraft. Daher finde ich es sehr schade, dass dieser "Mythos" um die verwendeten Einstellungen durch Phrasen wie das bekannte: "Sach ma Einstellungen, Digga!" von Benjamin Jaworskyj noch zusätzlich befeuert werden, obwohl der Lerneffekt durch das Wissen um Kameraeinstellungen gleich 0 sein müsste. Und genauso stößt es mir auf, wenn in den vielen Fotogruppen die Bilder immer zusammen mit den Exif-Einstellungen gepostet werden sollen, um "von diesen lernen zu können". Man lernt nur leider nichts davon, wenn bei einem Bild dabei steht, mit welcher Blende und welcher Verschlusszeit es geschossen wurde. Man würde nur etwas davon lernen, wenn man zusätzlich wüsste, wie genau die Lichtsituation vor Ort war, weil sich erst dann die Kameraeinstellungen in eine Beziehung zur Belichtung im Bild setzen lassen.

Sonderfall Bildbearbeitung

Ein letztes Argument gegen die Angabe von Exif-Daten habe ich noch für dich: Wird ein Bild nachbearbeitet, besitzen die Kameraeinstellungen noch viel weniger Aussagekraft. Schau dir die nachfolgenden Bilder an. Das linke Bild ist das fertige Bild inkl. Nachbearbeitung. Das rechte Bild ist Out-of-Camera. Du würdest mir doch zustimmen wenn ich sage, dass das linke Bild so aussieht, als sei die Belichtung eine ganz andere, oder?

Langzeitbelichtung eines Baggersees in Ostdeutschland von Tobias Gawrisch (Xplor Creativity)
Canon EOS 6D | Canon EF 17-40mm f/4.0L USM | ISO 100 | f/11 | 362 Sek.
Langzeitbelichtung eines Baggersees in Ostdeutschland von Tobias Gawrisch (Xplor Creativity)
Canon EOS 6D | Canon EF 17-40mm f/4.0L USM | ISO 100 | f/11 | 362 Sek.

Wenn ich jetzt das linke Bild poste und die Kameraeinstellungen dazu schreibe, was erwartest du dann wie dein Bild aussehen wird, wenn du mit diesen Kameraeinstellungen an diesem Ort zur richtigen Zeit dein Foto machst? Du erwartest doch nicht, dass es "nur" wie das rechte Bild aussieht, oder? 

Bildbearbeitung macht das letzte bisschen Informationsgehalt der Exif-Daten vollends zunichte. Denn jetzt könntest du das Bild nicht mal dann nachmachen, wenn du wirklich alle Faktoren perfekt kopieren könntest. Selbst wenn das Wetter und die Wolken und Tages- und Jahreszeit exakt übereinstimmen würden (was praktisch niemals der Fall sein kann), könntest du dieses Bild nicht kopieren. Gleichzeitig ist das eines der Hauptargumente die ich anführe, wenn es um das Thema "Nachmachen" geht. Es ist nicht möglich, ein Bild zu 100% zu kopieren, egal, wie sehr du dich anstrengst.

Mein Fazit

Um bei seinen eigenen Bildern technische "Fehler" zu erkennen, sind die Kameraeinstellungen nützlich, dass habe ich weiter oben auch schon beschrieben. Aber Fotografen können von den verwendeten Kameraeinstellungen anderer Fotografen nichts lernen, weil sie keine Rückschlüsse auf die Lichtsituation zulassen. Und das Licht ist der entscheidende Faktor für die Belichtung und den Look des Bildes.
Ich finde diesen Umstand auch nicht diskussionswürdig, da es offensichtlich ist, dass das Wissen um die Metadaten bei einem fremden Bild keinerlei Lerneffekt zulässt, ohne nicht die Gesamtsituation der Aufnahme zu kennen. 

Wenn du wirklich wissen willst, wie eine Aufnahme entstanden ist, musst du sehr viel mehr Informationen vom Fotografen erfragen als nur die "typischen" 5 Metadaten, die in den Gruppen immer so zwanghaft durchgesetzt werden wollen. Und auch erst dann hast du wirklich einen Lerneffekt durch diese Informationen. Denn dann könntest du anfangen, Verbindungen z.B. zwischen der Belichtung bei einem bewölkten Sonnenuntergang im Sommer und den Kameraeinstellungen herzustellen. Und so bildet sich dann deine eigene Erfahrung immer stärker heraus, sodass du bald schon vorher weißt, mit welchen Einstellungen du während eines bewölkten Sonnenuntergangs im Sommer fotografieren kannst. Nur zu wissen, mit welcher Blende und welcher Verschlusszeit irgend jemand mal einen Sonnenuntergang fotografiert hat, hilft dir nicht weiter.

Wie stehst du zu diesem Thema? Findest du es hilfreich die Exif-Daten bei fremden Fotos zu sehen? Und wenn ja, warum? Schreib es mir in den Kommentaren, ich freue mich auf deine Meinung!

Bis bald,

 

Tobi



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Kommentare: 6
  • #1

    Dennis (Sonntag, 05 März 2017 09:00)

    Hallo,

    super Erklärung zu EXIF Daten und den eigentlichen Sinne dahinter. Sehr gut zu lesen. Hab Dein Blog über die Facebook Gruppe gefunden und werde es gleich mal Bookmarken.

    Schönen Sonntag :-)

  • #2

    Martin Sauer (Sonntag, 05 März 2017 09:00)

    Ein ziemlicher nutzloser Beitrag. Ist doch logisch, dass die EXIF-Daten nicht dazu herangezogen werden können, gleiche Bilder zu erstellen.
    Es ist einfach von Interesse zu wissen, mit welchen Einstellungen jemand gearbeitet hat. Auch bei meinen eigenen Bilder schaue ich mir nach längerer Zeit öfter mal die EXIF-Daten an.
    Der einzig sinnvolle Absatz hier ist "Was kannst du aus den Exif-Daten lernen?". Mehr will man doch gar nicht.

  • #3

    Volker (Sonntag, 05 März 2017 09:59)

    Auch wenn man nach den EXIF Daten fragt, man möchte doch nur Wissen,
    welche Blende, Belichtungszeit, ISO und Blitz ja/nein verwendet wurden bzw. wie das Bild entstanden ist.
    Das sich das Licht permanent ändert macht die Sache doch erst Interessant.

    Wünsche einen schönen Sonntag - tolle Motive....
    macht was daraus.... :-)

  • #4

    Andre (Sonntag, 05 März 2017 11:04)

    Ich denke, gerade als Anfänger kann man doch durchaus was aus den Exif-Daten lernen. Nehmen wir mal die Landschaftsfotografie. Klar, wie du oben beschrieben hast, sind natürlich Lichtverhälnisse, Wetterstimmung etc. super wichtig und ein sehr großer Einflussfaktor, hätte ich aber zum Beispiel nicht immer mal wieder auf die Exif-Dateien von andern Fotografen in dem Bereich geschaut, wäre ich wahrscheinlich nie auf die Idee gekommen, dass man seine Bilder auch mit mehr als 30 Sekunden belichten kann und welchen Einfluss das auf das Bild und Elemente wie Wolken und Wasser haben kann. Auch Blende etc kann hier als interessante Angabe dienen, wenn man sich dann mit der Angabe weiter beschäftigt und mal hinterfragt, wieso welche Blende gewählt wurde.

    Bei Beispielen wie oben mit der Katzentatze ist es natürlich fragwürdig.

  • #5

    Frank Datko (Montag, 06 März 2017 11:13)

    Exif*s sind für mich der Einstieg für eine gewollte Bildkritik. Darüber hinaus würden mich dann noch die Bearbeitungsschritte interessieren.Selten kommt ein Bild fix und fertig aus der Kamera. Lernen am Bild ist keine schlechte Methode, sein fotografisches Wissen zu vertiefen.

  • #6

    Michael (Freitag, 03 November 2017 21:24)

    Die Exifs machen für Anfänger Sinn, damit sie erkennen können welche Auswirkungen verschieden Werte haben. Tiefenschärfe, Unter- oder Überbelichtungen lassen sich durch Zuhilfenahme der Exifs gut verdeutlichen. Könner wissen es, schauen aber trotzdem in die Exifs um sich selbst zu bestätigen, oder zu wundern über das was sie sehen und welche Werte in den Exifs stehen.