Vom Leben mit Laptop

Heute schreibe ich dir einen Blogbeitrag über das Schreiben. Und zwar über das Schreiben auf einem Laptop. Und diesen Blogbeitrag schreibe ich auch zum ersten Mal auf meinem neuen Laptop! Aber worum geht es denn überhaupt jetzt genau?!

Apple MacBook Air Produktfoto von Tobias Gawrisch (Xplor Creativity)

Mein erster Mac war ein weißes MacBook, Baujahr 2007! In dieser Zeit habe ich den Luxus eines Laptops kennengelernt. Als ich dann 2011 auf den 27" iMac gewechselt bin, kam mir das wie eine gute Lösung vor: Leistungsstärkere Hardware, ein fettes 27" Display für die Fotobearbeitung, insgesamt ein wunderschöner Desktop-Computer. Ich habe diesen Schritt auch nie bereut.

Ende 2016 kam dann aber eine, konkrete Aufgabe auf mich zu, die mich meine Entscheidung hat überdenken lassen: Ich sollte ein Buch schreiben.

Lange Texte schreiben ist für mich kein Problem, dass bin ich durch mein Studium der Sozialwissenschaften (und durch diesen Blog) gewohnt. Außerdem arbeite ich ja kontinuierlich an der Erweiterung meines eBooks zur Fine Art Architekturfotografie. Der Unterschied zu diesem konkreten Buch-Auftrag ist aber: Es gibt eine Deadline!

Und eine Deadline zwingt mich, regelmäßiger an etwas zu arbeiten als ich es ohne Deadline tun würde. Und das zwingt mich in meiner bisherigen Situation dazu, häufiger Zuhause am iMac sitzen zu müssen, als ich es eigentlich tun würde. Ich bin viel unterwegs, schlafe längst nicht jede Nacht in meinem eigenen Bett neben meinem Schreibtisch und habe deshalb nicht die Möglichkeit, jeden Tag an meinem Desktop-Rechner zu arbeiten.

Die Lösung für dieses Problem war simpel: Ein Laptop musste wieder her!

 Die Frage war jetzt nur noch: Ersetze ich meinen (schon etwas in die Jahre gekommenen) iMac durch ein großes MacBook Pro oder hole ich mir einen anderen Laptop zusätzlich zum iMac? Die Wahl fiel dann schließlich auf den zusätzlichen Laptop, nämlich auf ein voll ausgestattetes MacBook Air 13". Vor allem die überragende Akkulaufzeit, gepaart mit dem (für Apple) günstigen Preis waren die ausschlaggebenden Faktoren hier.

Apple MacBook Air Produktfoto von Tobias Gawrisch (Xplor Creativity)

Das MacBook Air ist damit mein erster Laptop seit 2011 wieder. Und was soll ich sagen? Ich bin restlos begeistert!
Die Freiheit, die mir dieses Gerät schenkt (nicht zuletzt durch die absolut realistischen 10-12h Akkulaufzeit), ist phänomenal! Wieder in der Lage zu sein, an jedem Ort, zu jeder Zeit noch schnell ein paar Sätze zu schreiben oder noch fix ein Video hochzuladen ist ein unheimlicher Mehrwert an Produktivität für mich. 
Ich nutze bereits mein iPhone viel mehr als Computer-Ersatz als als Telefon. Und ich kann z.B. E-Mails wunderbar nur auf dem iPhone beantworten. Es gibt aber einfach Sachen (wie z.B. das Hochladen von Videos oder das formatierte Schreiben langer Texte), die auf dem iPhone nicht oder nur SEHR umständlich umzusetzen wären. 
Ganz entscheidend für die Produktivität mit mehreren Computern ist aber die nahtlose Synchronisation aller relevanten Daten über alle Systeme. Das war auch einer der Gründe, warum mein MacBook Air die größte SSD haben musste, die Apple dort verbauen kann. Ich synchronisiere alle meine Daten per Dropbox Pro und habe dort ca. 350GB aktuell im Gebrauch, die ich auch ständig auf allen Geräten benutzen will und muss. Über die Dropbox habe ich alle Dateien ständig synchron, aktuell und gleichzeitig auch immer gesichert (sofern ich Internet habe).

Der allergrößte Vorteil des MacBooks ist aber die Ortsunabhängigkeit. Gerade auch durch die lange Akkulaufzeit kann ich das Ding wirklich immer dabei haben und überall schnell arbeiten. Damit sich dieses Gefühl richtig einstellt, ist es für mich aber auch wichtig, dass der Rechner SOFORT einsatzbereit ist. Ich schalte mein MacBook bspw. nicht aus. Es wird lediglich immer zugeklappt. Und dank des Flash-Speichers, ist es nach dem Aufklappen auch SOFORT wieder da. Keine Wartezeiten, in denen das Betriebssystem geladen werden muss. Das konnte mein altes MacBook natürlich noch nicht. Und da ist die Technik zum Glück heute an einem Punkt angekommen, der so einen sehr spontanen Workflow unterstützt bzw. überhaupt erst ermöglicht.

Und noch einmal zur Ortsunabhängigkeit: Ich habe einen tollen Schreibtisch, ich sitze gerne an meinem Arbeitsplatz und gehe meiner Arbeit nach. Aber es gibt einfach diese Momente, wo man lieber auf dem Sofa sitzen oder sogar im Bett liegen möchte aber trotzdem produktiv sein will. Und so etwas ist natürlich nur mit einem mobilen Computer überhaupt umsetzbar! Ich kann dir nicht sagen, wie viele Seiten ich mittlerweile schon aus dem Bett heraus geschrieben habe, es waren aber definitiv nicht wenige. Und das ist "Arbeitszeit", die ich sonst so nicht genutzt hätte oder bei der ich mich nicht so wohl gefühlt hätte, wenn ich gegen meinen Willen dann am Schreibtisch hätte sitzen müssen. Ein unschätzbarer Komfortgewinn!

Ich habe übrigens auch ein Unboxing-Video zu meinem neuen MacBook Air gemacht, wenn ihr euch das Gerät einmal im Detail ansehen wollt. Und ja, es hat ziemlich genau 1.800€ gekostet. Ich weiß, dass viele von euch das für einen sehr übertriebenen Preis für einen Laptop halten. Ich weiß aber auch, dass unter euch viele Apple-Nutzer sind, die diese Preise völlig normal finden. Ich möchte den Preis nicht rechtfertigen, ich kann euch nur sagen, dass das Gerät für mich jeden Euro wert ist.

Ich werde übrigens auch im Zuge dieser Neuanschaffung auf meinem YouTube-Kanal verstärkt auf das Thema Apple eingehen und in unregelmäßigen Abständen Mac Tipps als Videos veröffentlichen, in denen ich euch kleine Tricks und Kniffe für euren Mac zeige. Alle diese Mac Tipps werden auch in einer eigenen Playlist gesammelt!


Wie arbeitest du? Nur mit Laptop oder nur mit Desktop-Computer? Oder nutzt du auch Beides, wie ich jetzt auch?
Schreib es mir in den Kommentaren, ich freue mich, von dir und deinem Workflow zu hören!

Bis bald!

Tobi



Wenn dir dieser Artikel gefallen hat und du möchtest, dass ich weiterhin viele, kostenlose Informationen, Artikel und Videos für dich produzieren kann, dann unterstütze mich indem du diesen Artikel mit deinen Freunden teilst.
Und wenn du öfters mal bei Amazon einkaufst, kannst du mich unterstützen, indem du meine Affiliate Link benutzt:


Kommentar schreiben

Kommentare: 1
  • #1

    Thomas (Samstag, 04 März 2017 10:41)

    Hallo Tobi,

    ich bin vor kurzem über eine YouTube Suche nach Tipps für eine Fotonachbearbeitung auf dich aufmerksam geworden und bin seit dem von deinen Fine Art Fotografien begeistert! Aber zurück zum Thema:
    Ich selber arbeite an einem mittlerweile in die Jahre gekommenen MacBookPro 15'' (Baujahr 2009) und bin immer noch begeistert wie gut sich das Gerät schlägt. Der Preis hat mich damals auch zunächst abgeschreckt, aber ich bereue den Kauf ebenfalls nicht. Ich hatte mich damals für einen Laptop entschieden, da ich mir den "Mobilitätsfaktor" nicht verbauen wollte.

    Doch ich denke nun auch über eine Neuanschaffung nach, da das Gerät zum einen immer langsamer, die Batterie schwächer wird und ich auch mit den 15'' nicht mehr auskomme, zumal ich mich seit einiger Zeit immer intensiver mit der Fotonachbearbeitung beschäftige und eine größere Arbeitsfläche dann doch schön wäre. Ich habe über einen iMac 27'' nachgedacht, überlege aber ob ich nicht vielleicht die Variante MacBookPro + guter externer Monitor wählen sollte?! Was war der Grund bei dir, dass du dich dagegen entschieden hast deinen iMac durch ein MacBookPro zu ersetzen und dir stattdessen das MB Air zusätzlich gekauft hast? Nutzt du neben dem iMac auch noch einen weiteren externen "Foto-Monitor" oder ist der iMac Monitor für Fotoarbeiten schon gut?

    Schönen Gruß,
    Thomas