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Food Fotografie Preset-Pack für Adobe Lightroom

Food Fotografie Preset-Pack für Adobe Lightroom von Tobias Gawrisch (Xplor Creativity)

Endlich war es soweit!
Letzten Donnerstag (15.09.2016) habe ich mein lange erarbeitetes Food Fotografie Preset-Pack veröffentlicht. Heute gibt es das Preset-Pack noch zum Einführungspreis von nur 12€ statt 29€. Aber nur noch heute! Ab morgen gilt dann der reguläre Preis. Lass dir das Preset-Pack also nicht entgehen!

In diesem Blogbeitrag möchte ich ein wenig auf die Hintergründe und die Entstehung dieses Preset-Packs eingehen und euch ein wenig erklären, was ich damit erreichen möchte.

Aber zuerst einmal für die, die die letzte Woche erfolgreich alle meine Postings zu dem Thema umgehen konnten ;-) hier ein kurzes Vorstellungsvideo, was dieses Food Fotografie Preset-Pack überhaupt ist und was es so besonders macht.

In Kürze: Das Food Fotografie Preset-Pack enthält meine 12 besten Looks zur Food Fotografie als Preset für Adobe Lightroom und kommt inkl. eines eBooks, welches dir die Looks genau erklärt und dir hilft, die jeweiligen Presets genau an deine eigenen Bilder anzupassen.


Die letzten Wochen und Monate habe ich immer weiter an diesem Preset-Pack gefeilt, vor allem an den ganzen Zusatzprodukten, die damit einhergehen. Und hier möchte ich euch erklären, warum ich diese "Extra Meile" gegangen bin und so viel zusätzliche Inhalte zusammen mit den Food Presets raushaue.

Der Inhalt des Pakets und warum die Presets selbst nicht wichtig sind

Das stimmt so natürlich nicht ganz, die Presets sind schon wichtig, sind sie doch das Herzstück des Pakets. Ich muss aber auch gestehen, dass ich selbst kein großer Fan von Presets bin und es auch deshalb so lange gedauert hat, bis ich selber welche rausgehauen habe. Ich hätte einige der Presets schon viel früher fertig gehabt und ich kenne so viele Fotografen, die immer mal wieder einzelne Presets auf Facebook raushauen oder auch eigene Pakete schnüren. Was hat mich also abgehalten?

Ein paar der Presets in diesem Paket habe ich schon fast ein ganzes Jahr bei mir im Einsatz. Aber eben nur für mich selbst, als Arbeitserleichterung für meine Food Fotografien. Denn das soll ein Preset ja sein, eine Arbeitserleichterung. Mir hat das Preset die Arbeit erleichtert, weil ich genau wusste, welche Einstellungen ich darin hinterlegt hatte, auf welche Art von Bild diese Einstellungen besonders gut wirken und welche Einstellungen ich anpassen muss, um das Preset auch auf einem anderen Bild gut wirken zu lassen. Aber was passiert jetzt, wenn ich dir dieses Preset gebe? Du hast dieses ganze Wissen darum nicht! Du weißt NICHT, bei welchen Bildern das Preset gut aussieht, du weißt NICHT, welche Einstellungen darin gespeichert sind und du weißt erst recht NICHT, welche Einstellungen du davon anpassen musst, damit das Preset bei deinem eigenen Bild wirkt.

Deshalb war für mich klar: Es macht keinen Sinn, Presets einfach mal so in die Menge zu werfen. Das Frustpotenzial bei dir wäre viel zu groß, wenn du das Preset auf ein Bild anwendest und das Ergebnis einfach furchtbar aussieht, weil du eben gar nicht weißt, wofür das Preset gut geeignet ist. Wenn du meine Videotrainings, vor allem aber meinen YouTube-Kanal und meine ganzen, kostenlosen Videos kennst, dann weißt du: Ich mache keine "Friss oder Stirb" Produkte! Warum? Weil ich sie selber nicht kaufen würde! Was habe ich von einem Preset-Pack, welches mir einfach nur hingeworfen wird und ich muss selber erst einmal jedes einzelne Preset durchtesten auf meinem zu bearbeitenden Bild um zu sehen, welches Preset jetzt gut aussieht und welches nicht. Und dann finde ich eines, was einigermaßen passt, und dann muss ich trotzdem jede Einstellung in Lightroom durchschauen um zu sehen, wo ich jetzt noch individuell dran drehen muss, um das Preset perfekt auf mein Bild anzupassen. Und nachdem ich das alles gemacht habe, sehe ich, dass ich die Bearbeitung auch gleich hätte selbst machen können und dabei vielleicht sogar noch schneller gewesen wäre.

Deshalb enthält mein Preset-Pack nicht nur die 12 einzelnen Presets, sondern dazu noch ein ganzes eBook, welches ich nur geschrieben habe, um dir alle wichtigen Informationen über jedes einzelne Preset mit auf den Weg zu geben. Damit du eben nicht erst alle Presets einmal durchprobieren musst, sondern damit du genau weißt, was wahrscheinlich passen wird und wenn es nicht genau passt, welche Einstellungen du verändern musst. In dieses eBook ist insgesamt wesentlich mehr Arbeitszeit eingeflossen als in die Ausarbeitung und Erstellung der Presets selbst. Wie das eBook aufgebaut ist, kannst du in diesem Blogbeitrag schon erahnen.

Manche Sachen lassen sich in Videos einfach besser vermitteln

Das reichte mir aber noch nicht.

Denn manche Sachen (und Bildbearbeitung gehört definitiv dazu) lassen sich mit bewegten Bildern einfach viel effektiver zeigen. Deshalb habe ich mich dann auch noch hingesetzt, und ein fast einstündiges(!) Video Tutorial erstellt, was noch einmal jedes Preset vorstellt und alle Einstellungen und Besonderheiten des Presets erklärt. Und auch die Erstinstallation der Presets habe ich dir hier noch einmal live aufgenommen, damit du so schnell wie möglich loslegen kannst, selbst wenn du noch nie mit Presets gearbeitet hast.

Und dieses Tutorial habe ich dann einfach für alle kostenlos auf YouTube rausgehauen! Denn so werden hoffentlich auch noch mehr Leute auf die Arbeit aufmerksam, die ich mir hier gemacht habe.


Das Video besitzt übrigens auch Kapitelmarken in der YouTube-Videobeschreibung, sodass du direkt zu einzelnen Presets springen kannst, wenn du gerade nur schnell die Besonderheiten von z.B. CRTVTY #5 wissen willst. Und außerdem werde ich die einzelnen Kapitel der Presets noch als jeweils eigenständiges Video in einer eigenen Playlist auf YouTube veröffentlichen, sodass du noch schneller die Informationen finden kannst, die du brauchst. Die Kapitel werden in den nächsten Tagen vervollständigt, schaue daher immer mal wieder auf der FOOD FOTOGRAFIE PRESET-PACK Playlist vorbei!

Alle 12 Presets auf einen Blick

CRTVTY #1 - Moody Yellow-Blue
CRTVTY #8 - Delicious Burger
CRTVTY #2 - Faded Yellow
CRTVTY #3 - Cold, Fresh Morning
CRTVTY #9 - Moody Red-Blue Centered
CRTVTY #4 - Warmer Beeren-Push
CRTVTY #11 - Faded Popcorn
CRTVTY #5 - Moody Contrasty Textures
CRTVTY #12 - Center Lighten
CRTVTY #6 - Faded Blue-Green

Wenn ich jetzt mal gegeneinander stelle, was ich als Produkt verkaufe und was ich daneben noch an Inhalten produziert habe, die du auch alle bekommst, sieht das in etwa so aus:

Verkäufliche Inhalte Zusätzliche, kostenlose Inhalte

Lightroom-Presets

Video-Tutorial

eBook

YouTube Playlist
  dieser Blogpost

Ich habe also mehr Inhalte produziert, die du einfach kostenlos dazu bekommst und diese haben in der Produktion auch noch mehr Zeit gekostet (glaub mir). Aber warum das Ganze? Wozu dieser ganze Aufwand?
Weil ich erst jetzt sagen kann: Das ist ein Produkt, dass würde ich mir auch selber gerne kaufen!

Ich will, dass dir dieses Preset-Pack einen tatsächlichen (Achtung, hier kommt das böse Wort) MEHRWERT bietet. Und zwar auch gegenüber all den anderen Preset-Packs, die dort draußen so herumfliegen. Was mich sanft zum Thema Preis überleitet (ja, auch darüber rede ich ganz offen mit dir).

Entscheidungen in der Preisgestaltung

Wer mich kennt, weiß: Transparenz ist mir wichtig und war für mich auch noch nie ein Problem.
Ich habe dieses Produkt geschnürt um damit Geld zu verdienen. Ich arbeite als Fotograf und muss damit mein Leben finanzieren. Und da gehört so ein Produkt mit zu meinem Verdienst dazu. Jetzt schaue ich mich aber um und sehe, gerade beim Produkt "Lightroom Presets", eine gewaltige Preisspanne! Angefangen von 30 Presets für 5€, 6 Presets für 99€ oder 490(!) Presets für 26€ (erst diese Woche noch gesehen) ist so ziemlich alles dabei! Und jetzt frage dich mal: Beschleunigen 490 neue Auswahlmöglichkeiten in Lightroom tatsächlich deinen Workflow?!

Eine gängige Business-Weisheit ist ja: "Du musst das verlangen, womit DU dich finanzieren kannst. Orientiere dich bei deinen Preisen nicht an anderen." Und das ist auch richtig. Es gibt aber noch einen anderen Faktor: "Ist dein Produkt diesen Preis auch wert?" Und dieser Faktor ist objektiv kaum zu bewerten sondern er wird am Ende durch den Markt selbst bewertet. Wurde das Produkt viel verkauft und hat gute Bewertungen bekommen, dann wird es den Preis wohl wert gewesen sein (bzw. der Preis hätte sogar höher sein können). Wurde es nicht verkauft und hat schlechte Bewertungen bekommen, dann war das Produkt möglicherweise zu hoch bepreist. Sicher spielen da auch noch andere Faktoren mit rein, zur Simplifizierung der Sache bleiben wir aber einmal bei dieser A/B-Aussage.

Die reinen Presets (also ohne eBook & ohne Videos auf YouTube usw.) hätte ich ohne schlechtes Gewissen für 10€ (oder auch 12€, der eine Euro pro Preset ist ein schönes Argument) rausgehauen. Denn, mal ehrlich: Das Erstellen von Presets ist keine sonderlich schwierige Aufgabe. Vor allem nicht, wenn Presets für ein Thema entwickelt werden. Bei Filmsimulationen ist das noch etwas anderes, weil versucht werden muss, einen vorgegebenen Look mit den Werkzeugen von Lightroom zu erzielen. Aber reine Themen-Presets, wie es mein Preset-Pack hier ist (oder auch etwas wie "die 10 schönsten Hochzeits-Looks" o.ä.) ist am Ende eine Ansammlung persönlicher Präferenzen bei der Bildbearbeitung und der Arbeitsaufwand diese zu erstellen ist wirklich sehr gering. Es würde mir nicht schwer fallen, ab jetzt jeden Monat "Die 10 besten Presets für..." zusammenzuschnüren und für 10€ zu verkaufen. Aber hier schließt sich der Kreis zum Anfang dieses Artikels: Das wäre ein Produkt, was ich selber nicht kaufen wollen würde. Weil zu viel daran fehlt. Ohne Zusatzinformationen, ohne Erfahrungen und ohne Vergleiche nützen mir Presets unheimlich wenig.

Und deshalb bin ich erst jetzt, mit allen diesen Zusatzprodukten, zufrieden mit dem Gesamtpaket und darum auch selbstsicher bei der Preisfindung. Denn 29€ für das alles, das gesamte Paket mit eBook und den ganzen zusätzlichen Inhalten auf YouTube (die zwar nicht exklusiv den Käufern des Preset-Packs vorbehalten sind, de facto können aber nur die Käufer etwas sinnvolles mit diesen Inhalten anfangen) ist ein Preis, den ich selber ohne zu zögern dafür zahlen würde.

Ich hoffe, dir hat dieser Einblick in meine Gedanken zu so einem Produkt geholfen, dass Produkt selber besser zu verstehen und vielleicht auch für dich interessant zu machen. Also, wenn du in der Food & Still Life Fotografie unterwegs bist, dann würde ich mich sehr darüber freuen, wenn du mit meinen Presets deinen Workflow beschleunigen kannst! Wenn du das Preset-Pack jetzt haben willst, dann schlag hier zu!

Bis nächste Woche!

Tobi



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